Aktualisiert: Okt 27

Scratch bietet extrem viel. Aber genau das ist am Anfang das Problem. Es gibt fast schon zu viele Möglichkeiten!

Hier erhältst du Hilfe! Mit einer kurzen Reihe von Aufgaben gelingt dir der Einstieg in Scratch und du kannst dein eigenes Spiel entwickeln. Dabei lernst du die wichtigsten Bausteine kennen. Und das Beste? Das Spiel kannst du weiterentwickeln und zu deinem eigenen Spiel ausbauen. Also: Leg los!


Kommentar für Lehrpersonen

Mit dieser kurzen Broschüre ist es deutlich leichter, die Schülerinnen und Schüler dabei zu unterstützen, ein Spiel zu entwickeln. Dabei haben wir darauf geachtet, dass das Spiel sowohl mit Tablets als auch mit Computern nutzbar ist.

Als zusätzliche Hilfestellung sind verschiedene Unterstützungsangebote der MIA-Scouts als QR-Codes in der Broschüre eingebettet. So erhalten die Schülerinnen und Schüler Zugang zu Ressourcen, die sie selbstständig nutzen können.


Tipp: Am besten wird das Material als Broschüre ausgedruckt oder den Schülerinnen und Schülern digital zur Verfügung gestellt. Auch als PDF können die QR-Codes benutzt werden. Dann muss man einfach draufklicken.



01_Tablet
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Ein Poster ist manchmal ganz schön langweilig. Man kann ein paar Dinge darauf lesen und bei einem richtig guten Poster vielleicht auch noch ein Bild anschauen. Für dich ist das nicht gut genug? Dann mach doch ein interaktives Poster. Ein Poster, bei dem die Leute etwas machen müssen. Bei dem sie handeln.

Das kannst du mit Makey Makey und dieser Anleitung.


Kommentar für Lehrpersonen

Makey Makey ist eine kleine Platine, die an den Computer angeschlossen werden kann. Dann muss nur noch ein Stromkreis geschlossen werden und der Makey Makey sendet eine bestimmte Tasteneingabe an den Computer. Dadurch entstehen ganz viele Möglichkeiten.

Eine Möglichkeit ist ein interaktives Plakat. In diesem Fall ein interaktives Plakat zum Thema Leitfähigkeit (aber der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt).

Entsprechend wird diese Form des interaktiven Posters am besten im Themenbereich Elektrizität verwendet. Dabei untersuchen die Schülerinnen und Schüler, welche Materialien elektrisch leitfähig sind und welche nicht (NMG.5.2.1e).

Beim erstellen eines virtuellen Plakates nutzen die Schülerinnen und Schüler Medien (in diesem Fall ein Poster und einen einfachen Piepston in Scratch) um ihr Wissen zu veröffentlichen (MI.1.3.f) beziehungsweise lassen sie das Publikum durch einen Experimentaufbau in Form eines Posters selbst neues Wissen aufbauen.

Das interaktive Poster kann aber auch einfach von der Lehrperson erstellt werden, um einen Versuchsaufbau zu ermöglichen. Dies spart Zeit ein. Gleichzeitig werden die Schülerinnen und Schüler aber auch mit weniger Kompetenzen konfrontiert.


Der Makey Makey kann online erworben oder zum Beispiel beim DZ der PH Schaffhausen ausgeleiht werden.



Interaktives Poster mit MakeyMakey
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Die Verkäuferin scannt den Strichcode und schwupps steht schon der Preis auf der Kasse. Wie funktioniert das nur? In dieser Informatik-Challenge erfährst du, wie Strichcodes funktionieren und wie sie unser Leben verändert haben. Also los gehts!


Kommentar für Lehrpersonen

Diese Informatik-Challenge umfasst zwei Teile: Im Informatikteil erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler, wie ein Strichcode technisch funktioniert. Im NMG-Teil überlegen sie sich, wie die Strichcodes unser Leben verändert hat. Dabei lesen sie den Bericht einer ehemaligen Verkäuferin zum Verkauf ohne Strichcodes.

Im Bereich der Informatik (1. Teil) geht es vor allem darum, den Strichcode als Darstellungform von Daten kennenzulernen (MI.2.1.b). Im 2. Video wird auch kurz angesprochen, wie ein Algorithmus erkennt, ob ein Strichcode vorwärts oder rückwärts gelesen wird. Dies und die Prüfziffer sind Formen von fehlererkennenden Codes (MI.2.1.g). Es lohnt sich zuvor schon die Informatik-Challenge 7 zu bearbeiten.

Aus Sicht des NMG-Unterrichts (2. Teil) geht es in dieser Informatik-Challenge vor allem um den Wandel, den Erfindunge nach sich ziehen. Zum einen schätzen die Schülerinnen und Schüler ein, was sich im Alltag mit der Erfindung des Strichcodes verändert hat (NMG.5.3.f) und dabei früher und heute vergleichen (NMG.9.2.e). Zum anderen nutzen sie die gewonnen Informationen sowie ihr Vorwissen, um eine Hypothese dazu zu bilden, wie sich das Einkaufen in der Zukunft verändern wird.


Die Arbeit des Verkaufspersonals hat sich durch die Einführung des Strichcodes beschleunigt. In vielen Fällen sind die Ansprüche an die mathematischen Fähigkeiten gesunken. Für die gleiche Arbeit wird weniger Personal benötigt, wodurch dieses Personal eingespart oder in anderen Bereichen eingesetzt werden kann.

Noch früher waren die Ansprüche an die mathematischen Fähigkeiten noch höher, da kaum technische Entwicklungen zur Verfügung standen, um das Rechnen zu erleichtern. Das Einkaufen war entsprechend vermutlich langsamer.

In Zukunft könnte sich der Verkauf zum Beispiel stärker in den Online-Bereich verlagern. Durch Self-Scanning-Kassen und Handscanner ist es auch möglich, dass Läden zunehmend automatisiert werden. Aber sind noch viel mehr Antworten möglich. Lassen sie die Kinder möglichst kreativ sein!



MIA-Scouts-Videos zu Strichcodes:

Im ersten Arbeitsblatt hat es zwei Videos als QR-Codes. Aber es gibt noch mehr Videos! Hier findest du alle vier Videos, damit du alles über Strichcodes herausfinden kannst, was du wissen willst!


10_Informatik_Challenge_Strichcode
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10_Informatik_Challenge_Strichcode
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10_IC_NMG_Auftrag
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10_IC_NMG_Auftrag
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